Craniosacrale Therapie

Craniosacrale Therapie schätzt und fördert Gesundheit als ein aktives Prinzip. Gesundheit ist ein Ausdruck des Lebens – eine innere, organisierende Kraft und natürliche Intelligenz, immer präsent, auch in Zeiten von Krankheit oder Trauma. Leben ist Bewegung und Stille.

Unsere gesamte Lebensgeschichte ist im Körper gespeichert. Es ist ein integraler Bestandteil der craniosacralen Therapie eine Wahrnehmung dafür zu entwickeln, wie sich das Zusammenspiel von gelebter Erfahrung und selbstheilenden Kräften im Körper ausdrückt und ihn organisiert. Craniosacrale Therapie fördert die körpereigenen Selbstheilungskräfte und wirkt sich daher positiv auf ein breites Spektrum von physischen und psychologischen Beeinträchtigungen aus.

Wie wird craniosacrale Therapie durchgeführt?

Die positiven Effekte der craniosacralen Therapie sind zum größten Teil auf die natürlichen selbstkorrigierenden Aktivitäten des Körpers zurückzuführen. Diese sanfte manuelle Behandlungsmethode unterstützt auf einfache Weise die körpereigenen Kräfte innerhalb des craniosacralen Systems bei der  Lösung von Restriktionen. So wird das innere Milieu vom zentralen Nervensystem verbessert und der Körper in seinen Möglichkeiten zur Selbstheilung gestärkt.

Wann kann craniosacrale Therapie hilfreich sein?

  • Migräne und Kopfschmerzen
  • Chronischen Nacken- und Rückenschmerzen
  • Stress- und spannungsbedingten Störungen
  • Koordinativen Störungen
  • Dysfunktionen im Säuglingsalter
  • Traumata von Gehirn und Rückenmark
  • Chronischer Übermüdung
  • Skoliose
  • Dysfunktionen des zentralen Nervensystems
  • Emotionalen Schwierigkeiten
  • Dysfunktionen des Kiefergelenks
  • Lernschwierigkeiten
  • Orthopädischen Problemen

 

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Das Fasziendistorsionsmodell (FDM)

Behandlung nach dem Fasziendistorsionsmodell

Das FDM wurde erstmalig vom amerikanischen Arzt und Osteopathen Stephen Typaldos D.O. beschrieben. Als Ursache von Beschwerden werden im FDM Verformungen (Distorsionen) des Bindegewebes (Faszien) gesehen.

Die Typaldos-Methode

Die Behandlung erfolgt vorwiegend durch verschiedene Handgriffe, die der geschulte FDM - Therapeut auf Basis der FDM Diagnose anwendet.

  • Teilweise wird stark auf bestimmte Punkte oder Bahnen des Gewebes gedrückt.
  • Andere Handgriffe werden mit Zug oder Druck im Bereich von Gelenken durchgeführt.
  • Auch flächige Behandlungen der oberflächlichen Gewebeschichten können bestimmte Beschwerden lindern.

Behandlungsmöglichkeiten am Bewegungsapparat

  • Akute Schmerzen durch Verstauchungen, Verrenkungen, Zerrungen
  • Sportverletzungen
  • Chronische Beschwerden an Rücken, Schulter, Nacken etc.
  • Bewegungseinschränkungen

 

Therapie von craniomandibulären Dysfunktionen (CMD)

CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, biomechanische und physiologische Störungen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktionen; z.B. wenn Ober- und Unterkiefer nicht optimal aufeinander passen. Diese Fehlregulation kann schmerzhaft sein, z.B. in der Kaumuskulatur. Es können Kopfschmerzen und Rückenschmerzen auftreten.  

Durch neuromuskuläre Verschaltungen können auch Probleme in der Halswirbelsäule entstehen. Im Verlauf kann es auch über eine Kettenreaktion zu Tinnitus kommen. Bei diesem Beschwerdebild arbeiten wir auf Grund der Komplexität eng mit Kieferorthopäden und   Zahnärzten zusammen. Ziel ist es, dem Körper sein Gleichgewicht wieder zu geben und somit die Beschwerden zu lindern, bzw. komplett zu korrigieren.